Fotografie hat unterschiedlichste Ziele und Richtungen. Der schnelle Schnappschuss fürs Familienalbum wird heute fast nur noch digital erledigt und verschwindet meist auf der Festplatte in Dateien, die man dann nie wieder findet. Aber das war bereits zu Zeiten der Papierabzüge ähnlich, nur dass diese ein ebenso unwürdiges wie dunkles Dasein in diversen Schuhkartons fristeten und bestenfalls in einem sorgsam angelegten Album endeten, welches dannnach Generationen auf dem Dachspeicher wiedegefunden wurde. |
pro-arts.info Dauerhafter sind da schon die Produkte der Künstlerischen oder der Kommerziellen Fotografie. Dies sind die Richtungen der Werbe- und Modefotografie, der Industriefotografie oder der Technischen Fotografie. Von längestem Bestand sind wohl die Ergebnisse der Dokumentarfotografie. Diese Werke finden Eingang in Bücher historischer Abhandlungen und werden auf diesem Wege vervielfältigt und über lange Zeit hinweg genutzt. Die Berufe Fototechnischer Assistent, Fotolaborant und Fotoingenieur sind gesetzlich geschützt. |
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Die älteste erhaltene Fotografie wurde im
Jahr 1826 von Joseph Nicéphore Niépce aufgenommen. Als
Motiv diente der Blick aus dem Fenster seines Arbeitseimmers. Joseph
Nicéphore Nièpce wurde am 7. März 1765 in Chalon-sur-Saône
im Burgund, Frankreich geboren und verstarb am 5. Juli 1833 in Saint-Loup-de-Varennes
nahe der Stadt Chalon-sur-Saône. Er war der Erfinder der Heliografie,
die als die weltweit erste fotografische Technik gilt. Zusammen mit seinem Bruder Claude Nièpce befasste er sich mit mechanischen und chemischen Prozessen und ab 1815 auch mit der Lithografie. Erste Versuche der Photographie fanden im Jahr 1816 statt. Auf Chlorsilberpapier konnten dabei Bilder mit der sogenannten Camera obscura kurzzeitig festgehalten, aber noch nicht fixiert werden.
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Erst
1824 gelang es Nièpce, einen Kupferstich zu kopieren und
zu fixieren. Dieser Kopiervorgang zeigt zwar bereits die Grundzüge
fotografischer Technik, ist aber noch keine Fotografie im heutigen
Sinne. Als erstes Foto der Weltgeschichte gilt das mit einer "Camera
obscura" aufgenomme Motiv. Bourgogne Saône-et-Loire |
Es
war das Resultat zahlreicher Experimente und entstand im Herbst
1826 in Le
Gras bei Chalon-sur-Saône. Nach einer Belichtungszeit von acht Stunden
entstand mittels seiner Camera obscura die erste lichtbeständige Fotografie
der Welt Sie hatte das Format 16,5 × 21 cm. Zu Ehren des Technikpioniers Nièpce hat die Gemeinde von Saint-Loup-de-Varennes an der Route Nationale N6 ein Denkmal für Niepce errichtet. An der Hauptstrasse des Ortes liegt ein kleines informatives Museum. |
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